"Arbeitszwang und Ausgrenzung in Hartz IV heute"
| Was |
|
|---|---|
| Wann |
13.06.2008 von 07:30 pm bis 10:00 pm |
| Wo | Haus der Demokratie und Menschenrechte |
| Name | Lothar Eberhardt |
| Kontakttelefon | 0176 96503573 |
| Termin übernehmen |
|
Am 13.06.1938 fand eine Kriminalpolizeiaktion gegen sogenannte Asoziale statt. Anlässlich dieses Datum gedenken wir am Nachmittag dieses Jahrestags an historischem Ort den Opfern und wollen im Anschluss einen Erfahrungsaustausch über Formen des Arbeitszwanges und Ausgrenzung unter den aktuellen Bedingungen von Hartz IV pflegen.
In den Diskussionen um Hartz IV taucht immer wieder die bange Frage nach den Kontinuitäten des Umgangs von Verwaltungen in der NS-Zeit mit bedürftigen Menschen im Bezug zum heutigen Geschehen auf. Wie lassen sich Datenstriptease, Verfolgungsbetreuung, Gängelung, Maßreglungsterror, Mitwirkungszwänge und Wohnungsbedrohung in Hartz IV heutzutage gesellschaftspolitisch einordnen? Sind sie Inhalt einer "postfordistischen Transformationsoffensive", wie sie Detlef Hartmann und Gerald Geppert in ihrem Buch "Cluster" beschreiben? Wir wollen Erfahrungen zum Geschehen zu Hartz IV austauschen und die heutige politisch-ökonomische Entwicklung aus unserer Sicht mit Hilfe des o.g. Buches genauer bestimmen.
Inhaltliche Vorbereitung: Anne Allex
Moderation: Hinrich Garms
Ort: Haus der Demokratie und Menschenrechte, Robert-Havemann-Saal
Greifswalder Str. 4, 10405 Berlin - Prenzlauer Berg
(Fahrverbindung: Tram 4, Bus 200/240)
Eintritt frei, um Spende wird gebeten
Beginn: 19.30 Uhr

