Ausstellung: "Wohnungslose im Nationalsozialismus"
Eine Ausstellung des Museum Lichtenbergs im Stadthaus in Kooperation mit dem Arbeitskreis "Marginalisierte - gestern und heute".
| Was |
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| Wann |
25.05.2008 11:00
bis 20.06.2008 18:00 |
| Wo | Museum Lichtenberg im Stadthaus |
| Name | Christine Steer |
| Kontakttelefon | 030 57797388-12 /-18 |
| Teilnehmer |
museum-lichtenberg.de |
| Termin übernehmen |
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Wieviele Bettler und Landstreicher, ab 1938 auch als "Nichtseßhafte" bezeichnet, in Konzentrationslager eingeliefert wurden, lässt sich nicht genau feststellen. Experten schätzen die Zahl auf über 10.000. Häftlinge aus der Kategorie der sogenannten "Asozialen" blieben in Ost- und Westdeutschland von Entschädigungszahlungen ausgeschlossen. Erst in den letzten Jahren sind Entschädigungszahlungen in einigen Bundesländern über Härterfallregelungen möglich. Für die Überlebenden dürfte dies in der Regel zu spät gewesen sein: Das durchschnittliche Geburtsjahr der 1938 bei der "Aktion Arbeitsscheu Reich" Verhafteten war 1900.
Zum Gedenken an die wohnungslosen Männer und Frauen, die in der Zeit der nationalsozialistischen Diktatur als sogenannte "Asoziale" verfolgt worden sind, hat die BAG Wohnungslosenhilfe e.V. eine Ausstellung erstellt, die das Museum Lichtenberg im Stadthaus einen Monat lang zeigt.
Während der Ausstellungsdauer werden im Bgleitprogramm Filme zum Thema gezeigt, u.a. jeweils um 15 Uhr "Obdachlos" (D 1996, Farbe, 6. Min.).
Weitere Informaionen zum Begleitprogramm: http://www.museum-lichtenberg.de/49.0.html
Das Gesamtprogramm der Veranstaltungsreihe des AK "Marginalisierte - gestern und heute" finden Sie hier: Die Stadt gehört allen!
Ausstellungsort: Museum Lichtenberg im Stadthaus
Türrschmidtstraße 24, 10317 Berlin
(Fahrverbindung: S-Bhf Rummelsburg)
Ausstellungsbild: "Angetretene Insassen der Herzogsägmühle"
Nachweis: Der nichtseßhafte Mensch, München 1938

