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Antwortbrief vom 16.03.2015

 

Brief an Tucké Royale zur Anfrage zur Kooperation mit dem Arbeitskreis "Marginalisierte - gestern und heute!" (Anfrage vom 20.02.2015)

 

Hallo Tucké Royale, hallo Ihr anderen Mitstreiter_innen,



am Freitag haben das Plenum unseres Arbeitskreis „Marginalisierte-gestern und heute!“ und unseres Vereins extramural e.V. - Verein für internationale Bildung gegen soziale Ausgrenzung sich eine Meinung über das Konzept eines „Zentralrates der Asozialen in Deutschland“ und die von Dir/ Euch im Internet verbreiteten Informationen gebildet.



Wir lehnen die Form des Zentralrates als autoritäres und hierarchisches Konstrukt ab. Zentralräte vertraten in der Praxis oft nur Minderheiten großer Personenkreise. Wir kritisieren einhellig die Form des Zustandekommens des Zentralrates. Zentralräte sind gewählte Gremien von verschiedenen Gruppen aus den jeweiligen Gemeinden. Dies hier ist eine Kopfgeburt mit einem selbsternannten und von niemand legitimierten Sprecher. Der Zentralrat kann wegen fehlenden Unterbaus kein äquivalentes Mittel zur Durchsetzung von Forderungen auf einer staatlichen/ politischen Ebene sein. Sein fehlendes demokratisches Gewicht wird durch keinen wissenschaftlichen Beirat ersetzt. Wir empfinden den ZAiD als selbstermächtigende Anmaßung, die politische Gedenkarbeit durch einen Pop-Kakao zieht. Wir sprechen uns dagegen aus, gedenk- und erinnerungspolitische Arbeit in dieser Form theatralisch zu vermarkten.



Wir befürchten, dass dies unsere Zusammenarbeit mit Überlebenden, Zeitzeug_innen, Wissenschaftler_ innen und allen anderen von Einkommensarmut gezeichneten bzw. sich damit kritisch befassten Menschen und Initiativgruppen sowie der Vereinigung des Naziregimes-Bund der AntifaschistInnen e.V., in der einige von uns mitarbeiten, diskreditiert.

 

Inzwischen haben wir in Erfahrung gebracht, dass auch andere politische Initiativen und Einzelpersonen, die mit dem Thema seit Anfang der 1990er Jahre befassen, nicht zur Konzepterarbeitung hinzugezogen wurden, wohl aber eine Verwertung ihrer Arbeitsergebnisse ohne deren Kenntnis und Zustimmung bereits geplant ist. Unangebracht finden wir, dass Ihr Euch vorhandene Formen wie z.B. den Kampf- und Feiertag der Arbeitslosen einfach aneignet, der bereits seit Jahren als politische Veranstaltung – aber nicht am 30.04. - stattfindet. Wir hätten uns weit vor dem Zustandekommen eines Konzeptes einen Austausch gewünscht.



Euren kulturalistischen Ansatz finden wir ungeeignet für das Thema. Das Konzept ist philologisch fragwürdig, insbesondere wenn da von fremdrassigen Asozialen die Rede ist. Wir finden es arrogant und eklig, wenn da ernsthaft behauptet wird, dass Obdachlosigkeit und Armut etc. selbst gewählte Lebensentwürfe seien. Anmaßend erscheint ebenfalls die Aufgabe des ZAiD, Arme und Obdachlose an der politischen Arbeit und Organisation des ZAiD zu beteiligen und sie unter dem Dach der Körperschaft öffentlichen Rechts zu verteidigen. Immer wieder versuchen selbsternannte und gutmeinende Vertreter/ Körperschaften, Arme und Obdachlose unter ihr Dach/ ihre Führung zu versammeln. Das scheitert regelmäßig, weil Einkommensarme, Erwerbs- und Wohnungslose seit Ewigkeiten eigene städtische, regionale, bundes-, europa- und weltweite Organisationsformen, Vernetzungen und Publikationsinstrumente haben, die jedes Mal von den neuen Dächern/ Führer_innen ignoriert werden, weil dies nicht in ihr Weltbild passt. Gut gemeint ist eben nicht gut!



Danke für das Angebot! Wir benötigen keine Promoter_innen. Wir haben eigene Filmemacher_innen, Webdesigner_innen und publizieren selbst. Wir haben Mailinglisten, Kooperationspartner_innen in Deutschland, im deutschsprachigen Raum, in Europa und der Welt. Wir führen jährlich mindestens sechs Veranstaltungen/ Aktionen in Berlin durch, oft auch in anderen Städten. Auf unserer jährlichen Berliner Aktion haben wir Euch noch nicht gesehen.



Ihr geht von einem westlichen Identifikationsbegriff aus. Der Zentralrat der Asozialen will eine Lobby ersetzen. Das würde voraussetzen, dass sich Verfolgte des Nazi-Regimes mit dem Stigma „asozial“ identifizieren. Das tut niemand, da es sich eben nicht um eine menschliche Charaktereigenschaft handelt. Hier geht es weder um Satire und noch um Pop. Denn diese von außen durch die Nazis zugeschriebene Stigmatisierung hat tausenden Menschen das Leben gekostet. Sie hat auf immer ihren Ruf ruiniert und ihre Leben, die ihrer Kinder und Kindeskinder verdorben. In diesem Kontext ist allein die Vorstellung eines „asozialen Empowerments“ zynisch. Einem Kollegen haben sich bei diesem Termini, wie er sagte, „die Fußnägel hochgerollt“.

Auf einer der unendlich vielen Internetseiten von ZAiD und Tucké Royale wird nach der Premiere bei Kampnagel auf ein Tortenessen mit Inge Hannemann hingewiesen. Das erinnert an den Spruch: "Wenn Ihr kein Brot habt, dann esst doch Gebäck!", den Marie-Antoinette 1782 abgelassen haben soll.



Im Konzept ist nicht erkennbar, wer überhaupt angegriffen wird. Auch kommt dort die Zeit des deutschen Faschismus viel zu kurz. Krass ist die Übertragung des Termini „asoziale“ Marginalisierte in die Jetzt-Zeit. Dies verharmlost die tausendfachen Nazi-Morde an sogenannten Asozialen auf Polizeiwachen, auf Straßen, in Wäldern, in Psychiatrien, in Konzentrationslagern, bei der Vernichtung durch Arbeit und in Tötungsanstalten. Denn so erscheinen die Zeiten als gleichgestellt. Solchen psychologisierenden Standpunkt vertreten wir nicht, sondern wir sehen eine Singularität der Naziverbrechen.



Der Arbeitskreis "Marginalisierte-gestern und heute!" möchte nicht kooperieren. Die angesprochenen Einzelpersonen sehen aus o.g. Gründen keine Grundlage für ihre Mitwirkung am wissenschaftlichen Beirat des ZAiD. Dennoch können wir uns eine Diskussion im Nachgang Deiner/ Eurer Theatervorstellungen vorstellen, da wir zumindest positiv fanden, dass Ihr den Umgang mit den sogenannten Asozialen im deutschen Faschismus und in der Nachkriegszeit sowie das Schweigen der Bundesrepublik Deutschland in der Hülle der Kunst verpackt, ansprechen und verstärken wollt.



Sechs Personen würden sichin Berlin eineVorstellungam 30.04.2015 ansehen, 10 Euro Festpreis je Person in der Studiobühne Я des Maxim – Gorki - Theaters können wir aber nicht aufbringen.



Mit freundlichen Grüßen

Arbeitskreis "Marginalisierte - gestern und heute!",

extramural e.V. - Verein für internationale Bildung gegen soziale Ausgrenzung

 

 

 

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Berlin, 22.11.2013

 

Erklärung des Arbeitskreises „Marginalisierte – gestern und heute!“

 

zum Entwurf der Interessenbekundung (Verfasser: Herr R. Klemke) zur Vorlage am Runden Tisch „Gedenkort Rummelsburger Arbeitshäuser“ zur Abstimmung am 22.11.2013

 

 

  1. Schlussfolgerung: Jedwede Form einer Ausschreibung zum derzeitigen Zeitpunkt halten wir für formell und inhaltlich nicht tragbar.

Begründung:

a) inhaltlich:

Die jetzige Ausschreibung, beginnend mit der Interessenbekundung hat u. E. keine

sachliche und inhaltlich - historische Grundlage, denn Forschungsergebnisse zu den

ehemaligen Rummelsburger Arbeitshäusern in allen ihren Zeitetappen sind nicht

hinreichend aufgearbeitet und ausgeschöpft. Die Zeitetappen sind zum Teil falsch

abgebildet. Es gibt keine klaren, nachvollziehbaren Abgrenzungen der historischen Etappen

dieses Ortes (Kaiserreich, Weimarer Republik, Zeitraum 1945-1951, Zeitraum 1989 -1990,

danach).

 

Die Schwerpunktreduzierung auf den Faschismus und die DDR birgt die Gefahr

einer Verharmlosung der Naziverbrechen und pauschalen Dämonisierung der DDR über eine

Gleichsetzung. Zu dem werden gesamtgesellschaftliche und zeithistorische

Zusammenhänge, Verhältnisse und Entwicklungen nach 1945 ausgeklammert.

 

Diese sind nur im Kontext des „Kalten Krieges“, der Auseinandersetzung zweier entgegengesetzter

Gesellschaftsmodelle und somit bei gleichzeitiger Thematisierung von Entwicklungen in der

BRD wissenschaftlich-analytisch aufzuarbeiten. Dem Vorwurf des Geschichtsrevisionismus

und der Verharmlosung des deutschen Faschismus bzw. der Dämonisierung der DDR sollte

so von vornherein entgegen gewirkt werden.

 

Eine Reduzierung der Thematik „Geschichte sozialer, rassistischer und gesellschaftlicher Ausgrenzung“ am

Beispiel der Geschichte der ehemaligen Rummelsburger Arbeitshäuser auf die DDR auf Grund einer

regionalen, standortbezogenen Zuschreibung ist daher verkürzt und wissenschaftlich unhaltbar. Unrecht und

soziale Ausgrenzung gab es in beiden deutschen Staaten. Die Herauslösung und Isolierung der

DDR-Geschichte der ehemaligen Arbeitshäuser Rummelsburg aus den historischen Kontinuitäten und

Brüchen sowie zeitgeschichtlichen Kontexten, läuft einer grundsätzlichen Aufarbeitung entgegen. Darüber

hinaus ist die suggerierte und unhinterfragte Konstruktion zweier angeblich homogener Betroffenengruppen,

der „politisch Verfolgten“ und der „Kriminellen“ so weder formell noch wissenschaftlich-analytisch haltbar bzw.

aufgearbeitet.

 

Eine Ausschreibung zur künstlerischen Ausgestaltung, zu dem begrenzt und ohne ein inhaltliches und

gestalterisches Konzept oder einer Auswertung/Aufarbeitung zu einem so hoch komplexen Thema wie

einhundertzehn Jahre soziale Ausgrenzung über völlig unterschiedliche Zeitepochen und

Gesellschaftsformationen mit Schwerpunkt auf die Naziverbrechen ist ein inhaltsleeres Placebo als

Deckmantel für „Nichtaufarbeitung“. Dies lehnen wir ab.

 

b) formell-strukturell:

 

Bisher gab es ausschließlich eine Konstituierung einer so genannten Expertenkommission

sowie einen „Runden Tisch“, der Veranstaltungen zum Wissenstand einzelner Akteur_innen

und Besuche von Gedenkstätten durchgeführt hat. Auswertungen sowie Diskussionen zu

einem Gedenkortkonzept, der inhaltlichen und/oder künstlerisch-darstellerischen Form gab

es bis heute weder intern noch öffentlichkeitswirksam und transparent nach außen. Dies

widerspricht den ursprünglichen Intentionen eines breit getragenen Erinnerns, Gedenkens

sowie eines für weitere Forschungen offenen Ortes durch den „Runden Tisch“ unter

Einbeziehung aller Interessierten und Beteiligten. Nach wie vor konstatiert der Arbeitskreis

eine intransparente und oft nicht nachvollziehbare Vorgehensweise einzelner Akteur_innen

und ihrer Interessen des „Runden Tisches“, wie z.B. der jetzt vorliegenden

Interessenbekundung in Vorbereitung einer bestimmten Form einer Ausschreibung.

 

Eine gemeinsame Planung oder gemeinsame Vorbereitungen und Absprachen gibt es kaum.

Weder finanzielle noch zeitliche Sachzwänge dürfen, wie schon bei den beiden

Gedenktafeln, weiterhin jede inhaltliche Auseinandersetzung behindern bzw. verhindern

oder Schnellschüsse produzieren. Dies ginge zu Lasten eines breit und öffentlich

getragenen Gedenkortes sowie der Qualität und nachhaltigen Wirksamkeit.

Hier sind weitere Forschungen und Differenzierungen notwendig. Inhaltlich gibt es daher

keine hinreichende Grundlage, auf der Gestalter_innen einen Projektvorschlag für eine

Gedenkortausgestaltung machen könnten.

Unsere Vorschläge vor der Diskussion über eine Ausschreibung sind deshalb:

 

• 25 Jahre Mauerfall: Themenjahr in Bezug auf soziale Ausgrenzung zu erweitern, über den

ausschließlichen Themenbezug DDR hinaus Vorbereitung und Durchführung einer Geschichtskonferenz zu

den ehemaligen Arbeitshäusern Rummelsburg mit Vorstellung aller bisherigen Ergebnisse und eines

gemeinsam erarbeiteten Konzeptes

  • Ansetzung von Forschungsprojekten einschließlich -anträgen zu den ehemaligen

    Rummelsburger Arbeitshäuser in all ihren Zeitabschnitten und all ihren Verfolgtengruppen

    an Berliner Universitäten und Hochschulen sowie Stiftungen etc.; beispielhafte Darstellung

    von Personen und soweit möglich ihrer Lebensläufen vor, während und nach der

    Inhaftierung in den ehemaligen Rummelsburger Arbeitshäuser in den einzelnen Zeitetappen.

  • Aufarbeitung der Betroffenengruppen nach heutigen Maßstäben und Sichtweisen im

    Wahrnehmungs- und Bildungsbereich, aber auch im juristischen Bereich zu den

    marginalisierten Häftlings - "Gruppen" im deutschen Faschismus, die feststellen, dass

    Begriffe wie "Asoziale" und "Berufsverbrecher" sowie alle damit verbundenen Unterbegriffe (z.B.

    "Zigeuner", "Unterhaltssäumige") , Prototypen (z. B. Prostituierte", "Homosexuelle") und angebliche

    Diagnosen (z. B. "Schwachsinn", "Psychisch abartig" etc.) pauschale und zielgerichtet - ausgrenzende

    Konstrukte sind, die dem Wort- und Gruppengehalt nach keine Verwendung finden dürften. Dies betrifft

    ebenso Begriffskonstrukte wie "Kriminelle" und "Politische" in der DDR, die die Gruppen pauschal und

    völlig undifferenziert darstellen. Es gibt keine pauschal homogenen Opfergruppen in der DDR

    (ausschließlich) und auch keine regionale Reduzierbarkeit von Straftatbeständen.

  • Definition einer Zeitschiene und Diskussion eines inhaltlichen Konzeptes zur Gestaltung

    eines Gedenkortes in den Rummelsburger Arbeitshäusern am Runden Tisch für einen

    Gedenkort. Einbeziehung relevanter geschichtswissenschaftlicher Einrichtungen und

    Einzelpersonen wie Topografie des Terrors, Aktives Museum, Berliner VVN - BdA e.V. und an der

    Gestaltung interessierte Einrichtungen, Vereine etc. wie die BBK in den Diskussionsprozess

  • Von vornherein ein Konzept mit beständiger inhaltlicher und örtlicher Erweiterbarkeit für

    einen Gedenkort mit Dokumentationszentrum als Lernort mit Studien- und Forschungszentrum sowie

    Begegnungsstätte, was im Text des Interessenbekundungsverfahrens und der

    Ausschreibung sichtbar und festgeschrieben werden muss

  • Ergebnisoffene Diskussion der Gestaltungsformen besuchter Gedenkorte hinsichtlich der

    Anwendbarkeit ihrer Gestaltungsformen und deren Übertragbarkeit auf das Areal der ehemaligen

    Rummelsburger Arbeitshäuser und Findung eines gemeinsamen Vorschlages für Rummelsburg

  1. organisatorisch:

    Weder in Expertenkommissionssitzungen noch an den Sitzungen des Runden Tisches wurde unsere

    Kritik aufgegriffen bzw. erst auf Verlangen ins Protokoll aufgenommen, wenn überhaupt (z.B.

    Gedenktafeldiskussion, Zeitetappendarstellung (Tafelherstellung), Darstellung Verfestigung der

    geschlechtsspezifischen Stigmatisierung im Mai).

    Unsere Vorschläge und die des Herrn O. Gaida finden sich nicht im Protokoll vom 23.8.2013. (Option

    für die Erweiterung des Gedenkortes offenlassen und Ausschreibung erweiterbar gestalten (Herr

    Gaida) sowie historisches Hintergrundwissen in Gestaltungsvorschläge einbeziehen (Herr W. Müller)).

    Die Frage der Zielgruppen von Frau Geyler von Bernus für die Gestaltung wurde nicht diskutiert. Die

    Kritik zum Layout wegen zu wenig und zu kleinen Text auf Tafeln wurde nicht diskutiert, sondern nur

    pauschal behauptet, die Leute würden nicht viel lesen. Der Vorschlag einer geschlossenen

    Ausschreibung Frau Geyler von Bernus vom Berliner Forum für Geschichte und Gegenwart wurde

    weder auf der Sitzung erklärt noch diskutiert oder festgelegt. (Einige Auszüge)

Auszug aus dem Protokoll der Versammlung des Arbeitskreises „Marginalisierte - gestern und heute“ am 15.11.2013

 

Frau Allex betonte, dass der Arbeitskreis "Marginalisierte - gestern und heute!" mit dieser Intervention nicht nur der vorliegenden Interessenbekundung nicht zustimmt, sondern in ihr und der folgenden Ausschreibung auch nicht als beteiligter Akteur genannt sein will und sich als Struktur vom Runden Tisch "Gedenkort in den Rummelsburger Arbeitshäsuer" zurückzieht. Einzelnen Mitstreiter:innen des Arbeitskreises bleibt es bei Interesse unbenommen, die Treffen weiter zu besuchen,; sie sprechen dann für sich und nicht im Namen des Arbeitskreises "Marginalisierte - gestern und heute!" und sie sollen auch wegen ihres Erscheinens und ihrer Zugehörigkeit zum o. g. Arbeitskreis wegen ihrer Teilnahme oder ihrer Redebeiträge zum Arbeitskreis als nicht zugehörig bewertet werden.

 

Weiterhin spricht sich Frau Allex dahingehend aus, dass mit einem nicht vorhandenen inhaltlichen Konzept zu einem Gedenkort in den Rummelsburger Arbeitshäusern Künstler_innen und Gestalter_innen die Verantwortung für die inhaltliche Gestaltung zugeschoben wird und sie im Anschluss als Sündenböcke für nicht erfüllte Erwartungen einzelner Mitstreiter_innen des o .g. Runden Tisch herhalten müssten. An einer derartigen Instrumentalisierung will sich der Arbeitskreis nicht beteiligen.